Dein Weg zum authentischen Marketing als Coach

Du hast die Schnauze voll von einem Marketing, dass sich nicht gut anfühlt und dich dazu bringt, dich zu verbiegen und zu verkaufen? 

Dann ist dieser Artikel wie für Dich geschrieben...

In meiner Arbeit helfe ich Coaches beim Marketing - die einen stehen mit Marketing total auf Kriegsfuß, die anderen machen zwar ein wenig (Hoffnungs-) Marketing, aber es kommt am Ende nichts dabei rum und wiederum andere betreiben ein erfolgreiches Marketing, das sie aber nicht glücklich macht.

Ehrliches und gleichzeitig erfolgreiches Marketing wird also von den allermeisten Coaches als ein unüberbrückbares Dilemma wahrgenommen. Diese empfundene Gratwanderung erklärt womöglich auch, warum nur 8 Prozent aller Coaches auch wirklich von ihrer Tätigkeit als Coach leben können.

Mehr Erfolg zu haben und sich gleichzeitig dabei treu zu bleiben, stellt für die meisten Coaches eine Sehnsucht dar, die nur in ihrer Phantasie existiert. Oftmals wird Marketing als etwas schlechtes, unmoralisches, anrüchiges und manipulierendes empfunden. 

Wieso ist das so? Um das zu verstehen, will ich die Evolution des Marketings beschreiben, die sich gerade in der heutigen Wirtschaftswelt zeigt. Im Folgenden werde ich die 3 bzw. 4 Entwicklungsstufen des Marketings aufzeigen. Sei also gespannt…

Stufe 1 - Hoffnungsmarketing

Oder in anderen Worten: entweder gar nichts tun oder Marketingaktionen machen, die sinnlos sind und trotzdem hoffen, dass der Klient zu dir findet. Das bedeutet oft, dass Coaches täglich gefühlte 500 Blogartikel, 213 Instagram-Stories und 387 Facebook-Post mit Buddha-Zitaten veröffentlichen und das ohne jegliche Strategie und Ausrichtung dahinter. 

Das funktioniert garantiert nicht und machen leider die allermeisten Coaches. Das sieht dann ungefähr so aus...

Stufe 2 - Manipulatives Marketing

Es gibt leider viel zu viele selbsternannte „Marketing Gurus“ da draußen gibt, die dir zeigen wie du erfolgreiches Marketing machen solltest. Meistens dreht es sich dabei nur um Geld, Status uuund Geld…und nicht um die Bedürfnisse des Klienten, sondern die Aufforderung an dich:

"Lies dieses Skript ab mit seinen 97 psychologischen Triggern, damit die Conversion Rate um 1,5% steigt und optimiere deine Angebote auf die Stornoquote, nicht auf den bestmöglichen Mehrwert für deinen Kunden“.

Dass hinter den Zahlen und Metriken tatsächlich Menschen stehen, gerät dabei oft in der Hintergrund. Der Coachee gerät dadurch zum Objekt der eigenen Gewinnoptimierung, dem mit Druck das verkauft wird, was er eigentlich gar nicht möchte.

Und vielleicht noch schlimmer: Der Coach macht sich selbst zu Objekt. Er agiert wie ein Schauspieler und wirkt so unauthentisch, dass der Schuss ganz nach hinten los geht…

Ich habe mich mit dieser Form lange Zeit beschäftigt, ohne es wirklich umzusetzen, da ich mich auf dieses Marketing nach Skript und Zahlen nie einlassen konnte. Da es sich wie Ausbeutung und Manipulation anfühlt, wollte ich irgendwann mangels guter Alternative mit dem Thema Marketing gar nichts mehr zu tun haben.

Ich habe stattdessen wieder auf die Variante „Hoffnungsmarketing“ gesetzt: sprich gar nichts mehr zu tun und trotzdem darauf hoffen, dass der Klient zu mir kommt. Ohne jeglichen Erfolg.

Auch wenn ich die Arbeit mit Menschen liebte, war ich an dem Punkt, wo ich meine Coaching Tätigkeit aufgeben musste. Eine sehr schmerzhafte Erfahrung für mich, vor der ich heute andere Coach bewahren möchte.

Die Lösung, die ich in meiner Abneigung gegen Marketing nicht mehr sah oder sehen wollte, war folgende…

Stufe 3 - Kooperatives Marketing

Es ist das natürlichste der Welt, ein fundiertes und solides Marketing zu betreiben, welches klar ausgerichtet ist und an Zahlen und anderen logischen Erfolgsfaktoren aufgehängt ist.

Es ist wichtig zu wissen, mit welcher Zielgruppe du zusammenarbeiten möchtest, was ihre Bedürfnisse, Sehnsüchte und Ängste sind und wie du eine geeignete Lösung zum angemessenen Preis anbieten, erfolgreich kommunizieren und verkaufen kannst.

Das sind grundlegende Basics des Marketings, an denen du nicht vorbeikommst, wenn du Erfolg haben möchtest. Bereits hierhin schaffen es bereits nur die wenigsten Coaches.

Dein Marketing ist durch diese Perspektive bereits nicht mehr darauf aus, dem Kunden etwas anzudrehen, was er gar nicht benötigt. Dies ist der Schritt weg von der Manipulation hin zur Kooperation. Du und dein Klient kommen zusammen, um zu kooperieren.

Diese Stufe des Marketing ist zwar eine notwendige Bedingung für ein erfolgreiches Marketing, aber nur eine hinreichende Bedingung für ein ehrliches und authentisches Marketing. Problematisch wird es nämlich, wenn wir den Anderen und auch uns nicht mehr als Subjekt, sondern Objekt bzw. Ding begreifen.

Der Coach sieht und zeigt sich dann in erster Linie nicht mehr als Mensch, sondern als Dienstleister, der bestimmte Leistungen erbringen muss, damit er das Geld kriegt und nutzt Sprache, die seine Klienten hören wollen und nicht mehr ehrlich ist aus Angst seine Kunden zu verlieren. Die Bedeutung des Wortes "Dienen" verblasst dabei. 

Auch wenn dieses Marketing monetär sehr erfolgreich sein kann, entsteht keine lebendige Beziehung zwischen Coach und Klient, weil sich beide als Objekt des Anderen wahrnehmen. Oftmals geht es dann um eine klar-definierte, hierarchische Beziehung: 

Auf der einen Seite der Lehrer, der sich dann als der Super-Guru, Super-Verkäufer, Super-Coach, Super-Chuck, etc. sieht (oder auch nur so tut) und dem Anderen die Welt erklären und belehren muss..

Auf der anderen Seite ist dann der Klient, der sein Gegenüber in die Rolle des Gurus steckt und ihn damit genauso zum Objekt macht. 

Doch was ist die Alternative dazu?

Stufe 4 - Authentisches Marketing

Die Welt wandelt sich und damit auch das Bewusstsein der Menschen, dass sich ständig weiterentwickelt. Während vor 30 Jahren primär noch Leistung, Geld und Status angestrebt wurde und daher auch Produkte und Dienstleistungen an diesen Werten ausgerichtet waren, leben wir heute in einer anderen Zeit:

Leute wachen auf, werden mündig und möchten nicht länger wie Autos behandelt werden. Sie wünschen sich immer mehr emotionale und liebevolle Beziehungen auf Augenhöhe und mit Tiefgang, nicht nur in der Liebes-Beziehung. 

Was wäre also, wenn wir uns auch im Coaching wieder als Subjekte betrachten und so eine ehrliche, lebendige Beziehung zwischen Coach und Coachee entstehen könnte?

​Damit dies geschehen kann, bin ich als Coach dazu aufgerufen, mich der Welt als der zu zeigen, der ich bin.

Dann fange ich nicht zuerst mit den Fragen aus der zweiten Stufe an bzw. bei Fragen im Außen, sondern starte meine Reise im Inneren:

  • Wer bin ich?
  • Was macht mich aus?
  • Welcher Sinn und welche Vision treibt mich wirklich an?
  • Mit welcher (archetypischen) Energie möchte ich in die Welt hinausgehen?
  • Worum gehts hier eigentlich wirklich hinter meiner Arbeit?
  • Wie kann ich mich mit meinen Gaben verschenken und dienen?

Falls du dich traust, diese Fragen nicht nur zu stellen, sondern auch die Antworten darauf offen, direkt, klar und ehrlich zu kommunizieren, kommst du hinter deiner Fassade (schicke Website, schicke Fotos, schicke Zertifikate, schicke…) hervor und zeigst dich als der, der du wirklich bist. In deiner individuellen und authentischen Positionierung. 

Du gibst den Kampf auf, etwas anderes darzustellen als du bist. Es bedeutet auch, dass du dich von deiner persönlichen, aber nicht notwendigerweise von deiner privaten Seite zeigst.

​Du wirst merken, dass du dadurch viel ehrlicher, offener und natürlicher kommunizierst und zugleich nicht mehr die Leute anziehen wirst, mit denen du nicht zusammenarbeiten möchtest. Du bist klar in deiner Ausrichtung und gehst nicht mehr faule Kompromisse ein.

Du siehst dein Gegenüber nicht mehr als Objekt, dem du in erster Linie etwas verkaufst, sondern als Subjekt, dem du gestattest, dich zu sehe und sich selbst als Subjekt zu erkennen.

Dadurch wird deine Arbeit und dein Angebot zu einer Kokreation zwischen dir und deinem Coachee, in der ständiges und ehrliches Feedback gegeben werden darf. 

Du entdeckst wieder wahre Freude an der Arbeit und du denkst: „eigentlich müsste ich dafür bezahlen“. Und der Kunde denkt sich, dass er eigentlich viel mehr bezahlen müsste.

Wenn du deine eigenen Stimme aus deiner Mitte heraus gefunden hast, kannst du zu Stufe 2 zurückgehen, um ein solides Fundament zu errichten. Und genau so verstehe ich eine gelungene Positionierungsarbeit - sie beginnt bei dir im Inneren und geht erst danach ins Außen.

​Fazit:

Ehrliches, authentisches Marketing richtet sich an Menschen, die sich als Subjekte begreifen möchten. Es sprengt die Status-Hierarchien und bringt die Menschen wieder auf Augenhöhe.

Was überbleibt, ist höchstens eine asymmetrische Beziehung, in der der Coach sein Mehr an Erfahrung, Wissen, Inspiration, Lösungen, etc. an den Coachee gibt. 

Es ist frei von Manipulation und erfüllt von Ko-Kreation, in der die Grenze zwischen Dienstleister und Kunden verschwimmen. Beide Seiten vertrauen einander und möchten sich verschenken und wachsen.

Dadurch entsteht eine echte, erfüllende, vertrauensvolle und ehrliche Verbindung, die eine tiefe Potentialentfaltung erst möglich macht.

Ich selbst habe zu allen meinen Klienten eine sehr vertrauensvolle und enge Beziehung, denn Vertrauen und Nähe sind im Coaching DIE Erfolgsfaktoren, um eine tiefgreifende Transformation zu ermöglichen.

​Es bedeutet zu sagen:

„Das bin ich und dafür brenne ich. Erzähle mir, was du brauchst und wie du glücklich wirst und am Ende werden wir etwas erschaffen, das größer ist als wir.“  

Dies neue Art des Marketings wird dir mehr Freude bereiten und sprengt das Dilemma aus Erfolg und Erfülltsein.

Wenn du wissen möchtest, wie du dieses „neue“ Marketing für dich umzusetzen kannst, buche einfach deine kostenlose Coaching-Session.

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Über den Autor Matthias Hahn

Ich möchte dir auf dieser Website zeigen, wie du ein ehrliches, authentisches Marketing machen kannst. Ohne Bullshit-Faktor. Es ist mir ein Anliegen, Coaches wie dir einen Weg zu zeigen, ein bewusstes und erfolgreiches Marketing zu machen – fernab von Hoffnungsmarketing oder manipulativen Verkaufsstrategien.

Hier findest du mich :
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